Geschichte

Kriegerdenkmal für die Gefallenen von 1870/71 der Stadt Barmen

21/02/2014/Klaus-Günther Conrads

kriegerdenkmal

(kgc) Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 nahm das deutsche Kaiserheer in einer Schlacht in Sedan, Stadt in den französischen Ardennen, 100.000 Soldaten fest. Bis 1918 wurde dieser Sieg als Sedanstag gefeiert. Auf diesem Grundstück erinnerte seit der Einweihung am 15. Oktober 1874, dem vierten Jahrestag der französischen Kapitulation von Sedan, ein Denkmal in Form eines Aussichtsturmes an die gefallenen Barmer Soldaten. Den Entwurf lieferte Architekt Edwin Oppler (1831-1880). Der manchmal mit dem Toelleturm verwechselte 24 Meter hohe Turm hatte acht Ecken und neugotische Stilformen. Den Sockel bildete ein umlaufender Hallengang, gestützt von Strebepfeilern und oberhalb von einer Verzierung aus Zinnen und Türmchen abgeschlossen. Diese Plattform erreichten Besucher über eine innere Steintreppe. Eine gusseiserne Treppe führte hinauf zum Aussichtsteller.

kiegerdenkmal-stadthalle

Der Denkmalturm gehörte zu den Einnahmequellen des 1864 gegründeten Barmer Verschönerungsvereins. Einen Groschen kostete der Eintritt. Das zu Beginn viel besuchte Ehrenmal wurde am 30. Mai 1943, beim verheerenden Bombenangriff auf Barmen, wie viele Teile der Südstadt, stark beschädigt. Am 10. November 1951 wurde die Ruine gesprengt.

Denkmal-Wuppertal: Kriegerdenkmal

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