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Neue Bäume für Wuppertal

08/05/2014/Felstau

Gold-Trompete: Stadt pflanzt über 120 neue Bäume

Das Ressort Grünflächen und Forsten hat in den vergangenen Wochen mehr als 120 neue Bäume an Straßen und in Grünanlagen gepflanzt. Sie ersetzen meistens Gehölze, die aus Sicherheitsgründen in letzter Zeit entfernt werden mussten.

Allein im Straßenraum kamen 79 neue Bäume in die Erde. Das waren vor allem Linden, Ahorn, Robinien, Schnurbaum, Weißdorn oder Mehlbeere.

Im Botanischen Garten und auf der Hardt erhielten 23 Bäume eine neue Heimat, darunter Besonderheiten wie das Amerikanische Gelbholz, der Japanische Kuchenbaum oder der Wald-Tupelobaum, der auch Nymphenbaum genannt werden kann.

In Grünanlagen wurden 23 Bäume ersetzt, meist Kastanien, Eichen oder Linden.

An der Zeppelin-Allee (Königshöhe) gibt es 14 neue Ersatzbäume. Im Moment haben die Gewächse eine Größe von drei bis vier Metern.  Ausgewachsen werden sie zu stattlichen Exemplaren von 15 bis 25 Metern Höhe.

Am Stationsgarten in Vohwinkel musste kurzfristig eine große Kastanie entfernt werden. Der Ausbruch eines Teils der Krone und Bakterienbefall führten dazu, dass die Kastanie nicht mehr bruchsicher war. Auch für sie soll ein neuer Baum gepflanzt werden. Zuvor allerdings erhält der Stationsgarten schon mal Ersatz für einen bereits im Jahr zuvor gefällten Baum. Und das ist kein gewöhnlicher, sondern ein Gold-Trompetenbaum (Catalpa bignonioides ‚Aurea‘). „Das ist gut für den Stadtteil Vohwinkel. Es ist wichtig, dass diese  Bäume, die das Stadtbild bisher geprägt haben und auch ein Stück Lebensqualität sind, nunmehr eins zu eins ersetzt werden“, freut sich Umweltdezernent Frank Meyer.

Quelle: Stadt Wuppertal 07.05.2014

Pflanzaktion der städtischen Forstwirte: Der Wald wächst

Die städtischen Forstwirte pflanzen aktuell 3.4000 junge Bäume in größere, ausreichend helle Freiflächen in den Waldgebieten oder legen Ersatzaufforstungsflächen außerhalb der bisherigen Stadtwälder an.

Die Stadtwaldfläche vergrößert sich so. Frank Meyer, technischer Beigeordneter, freut sich: „Die Waldbewirtschaftung unseres städtischen Forstbetriebes hat einen hohen Stellenwert und ist eine gute Investition. Damit behält unsere Stadt als Stadt im Grünen ihre Attraktivität. Es gibt nur wenige Großstädte in Deutschland, wo man in kürzester Zeit die nahe gelegenen Erholungswälder und Stadtparks erreicht.“

Seit 24 Jahren wird in den Stadtwäldern auf Kahlschläge verzichtet und „dauerwaldartig“ gewirtschaftet. Das heißt, dass von den Forstleuten im Rahmen von Durchforstungen nur etwa ein Viertel der Bäume – und nicht der gesamte Bestand – entnommen wird. Die übrigen Bäume können so weiter wachsen und das Kronendach wieder schließen.

Vor der aktuellen „Dauerwaldbehandlung“ gab es bis 1990 jährlich mehrere über einen Hektar große Kahlschläge, die pro Jahr mit insgesamt 100.000 Pflanzen wieder aufgeforstet werden mussten.

Zusätzlich zum Verzicht darauf, Flächen völlig abzuholzen, haben auch die Kalkungsmaßnahmen per Hubschrauber zu einer Verbesserung des Waldwachstums beigetragen, so Albert Vosteen, Leiter der Abteilung Forsten. Die Bodenversauerung durch den „Sauren Regen“ konnte auf diese Weise teilweise neutralisiert werden. Positiver Effekt: Wie Vosteen berichtet, nimmt aktuell die Zahl der Waldgebiete, in denen wieder eine Naturverjüngung aus Millionen von Sämlingen aller einheimischen Baumarten möglich ist, weiter zu. Bei ausreichendem Licht wachsen die Jungpflanzen schnell in die Höhe und bilden einen mehrschichtigen, stabilen Waldbestand – während sie in schattigen Waldpartien kleinwüchsig bis zur nächsten Durchforstung bleiben, um dann neu entstandene Lücken im Waldbestand zu schließen.

Quelle: Stadt Wuppertal 27.03.2014

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