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Dachbegrünung & Dachgärten

20/08/2014/Felstau

Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert begrünte Dächer als „Werkzeug einer nachhaltigen Stadtentwicklung“

Als Modul einer dem Klimawandel angepassten Stadt- und Raumentwicklung kommt dem Erhalt und der Vergrößerung der Grünflächen in der Stadt besondere Bedeutung zu. Die positiven Wirkungen von „Grün in der Stadt“ umfassen u.a. die Bindung von Treibhausgasen und Luftschadstoffen, die Verringerung des urbanen Hitzeinsel-Effektes und die Entlastung der Kanalisation durch Speicherung und Versickerung von Niederschlagswasser. Grünflächen erhöhen zudem die Lebensqualität der Stadtbewohner und unterstüt-zen Aspekte des Artenschutzes und der Biodiversität.

Werden (Flach-)Dächer mit einer fachtechnisch korrekt ausgebildeten, extensiven Dachbegrünung ausgeführt, verbessern die Gründächer die Wärme- und Schalldämmung innerhalb des Gebäudes und sorgen für ein angenehmes Raumklima sowie sinkende Heizkosten durch Einsparung von Heizenergie. Die Begrünung gleicht zudem Temperaturschwankungen auf dem Dach aus. Die Dachabdichtung wird geschont und ihre Lebensdauer im Vergleich zu einer „kahlen“ Ausführung deutlich verlängert.

Um die Verbreitung begrünter Dächer in Deutschland weiter voranzutreiben und städtischen Fachbehörden Informationen zur Unterstützung der Gründach-Politik zu geben, hat der  Deutschen Dachgärtner Verbands (DDV) mit Förderung durch die Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen „Leitfaden Dachbegrünung für Kommunen“ erstellt.

Wenn Sie mehr über Ausführung, Pflanzenzusammensetzung, Kosten, Pflege, Gebührenermäßigung und Richtlinien bei Dachbegrünung erfahren möchten, melden Sie sich zu einem Beratungsgespräch in der Ökostation Bauen und Technik der Stadt Wuppertal  an. Der Dachgarten im obersten Stock des Gebäudes steht dann im Mittelpunkt der Beratung. Anschauungsobjekte und Informationsmaterial ergänzen das Beratungsangebot. Die Beratung ist kostenfrei und anbieterunabhängig.

Stadt Wuppertal Ressort 206.21
Ökostation Bauen und Technik
(im Berufskolleg Elberfeld)
Besucheranschrift: Döppersberg 36

Tel.: (0202) 563-2310 und Fax: (0202) 563-2310
E-Mail: anni.dornbach@stadt.wuppertal.de

Regenwasser auf Grundstücken: Kanalanschlusspflicht

Die Stadt Wuppertal muss das im Stadtgebiet anfallende Schmutz- und Regenwasser beseitigen.

Umweltorientiertes Verhalten wird im gebührenrechtlich möglichen Rahmen gefördert. Folgende, an die Kanalisation angeschlossenen Flächen werden bei der Gebührenermittlung nur zu einem Teil berücksichtigt:

  • Flächen mit Anschluss an eine Versickerungsanlage mit Überlauf in die Kanalisation zu 50%
  • Flächen mit Dachbegrünung zu 50%,
  • Flächen mit Ökopflaster zu 70%.

Stadt Wuppertal:

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