... zu spät!

28.09.2014 – Freunde der Wupper! Reif für noch ´ne Insel!

19/09/2014/Felstau

Wir haben fertig: Yellow Spots in der Wupper

AmSonntag, den 28.09.2014 haben wir die nächste Insel bepflanzt. Und nicht nur eine Insel, sondern auch Halbinseln und Buchten drum herum. Das Stadtmarketing unter Herrn Bang hatte 90 qm Pflanzmatten und 500 Irispflanzen (mit Gennachweis) finanziert, um 16:00 Uhr nachmittags konnten wir den zahlreichen interessierten Zaungästen Vollzug melden: Nun hoffen wir, dass die Pflanzen den Herbst nutzen werden um zu wurzeln und dass sie uns im nächsten Jahr mit gelben Tupfern in und an der Wupper beglücken werden. Damit das gelingen kann, wurden sowohl Pflanzmatten mit Holzankern und Steinen gegen Hochwasser gesichert, als auch Einzelpflanzen gepflanzt. Mit dieser „Versuchsanordnung“ wollen wir herausfinden, was besser funktioniert und dann im nächsten Jahr optimal weiterpflanzen. Der neue Irisgarten liegt am Arrenberg, kurz vor der Moritzbrücke.

[Update 3.11.2014] Das erste Hochwasser sorgte sofort für Klarheit:

Die Prognose, dass Pflanzmatten für die Wupper nicht taugen hat sich sehr schnell bewahrheitet, sie schwammen erst auf und dann weg. Am Sonntag, den 26.10. waren Edgar Koch und Dajana Meier deshalb noch einmal in der Wupper um zu retten, was zu retten war. Sie haben die verworfenen Pflanzmatten wieder gerade gezogen und noch einmal mit neuen Holznägeln am Untergrund festgetackert. Dabei wird es den Winter über belassen und schlimmstenfalls pflanzen die Initiatoren im Frühjahr Einzelpflanzen nach, die sind sowieso günstiger im Einkauf und halten der Strömung wundersamerweise auch besser Stand. Außerdem sorgt die Wupper selbst schon für sich: Die weggeschwemmten Matten haben sich am nächsten Felsen verfangen, wo sie viel besser sitzen.


Proviel finanziert in der Hünefeldtstraße  die Bepflanzung und Pflege einer kleinen Wupperinsel mit Iris.

Provielinsel (2)

Donnerstag den 4.9.2014 um 9:30 Ortszeit wurde bei strahlendem Wetter die erste Wupperinsel bepflanzt.

Herr Kreisel von proviel transportierte mit seinen Mitarbeitern die ca. 30kg schweren Pflanzmatten auf die zuvor entkrautete Wupperinsel an der Farbmühle, breitete sie aus und verankerte sie mittels Holzpflöcken auf der Insel. Diese sowie die zusätzlich aufgelegten Steine sollen verhindern, dass das nächste Hochwasser die Bepflanzung wegspült. Die Holzpflöcke und die Röhricht Matten werden mit der Zeit vermodern und bilden dann zusätzlichen Nährboden für Iris und Sumpfdotterblume (mit Gennachweis!). Diese Arten gelten als ursprünglich heimisch in der Wupper und – was noch viel wichtiger ist – sie nehmen es nicht übel, auch mal unter Wasser zu stehen. Wenn alles läuft, wie proviel und wir uns das wünschen, werden die Blumen den Rest des Jahres dazu nutzen, sich auf der Insel fest zu verwurzeln und uns dann im nächsten Jahr mit einem gelb blühenden Tupfer in der Wupper beglücken.

DSCI0256

Damit das gelingen kann, brauchen sie allerdings noch etwas Pflege: proviel hat es übernommen, die Insel auch künftig zu betreuen und Knöterich und indisches Springkraut  an einer feindlichen Übernahme der Insel zu hindern.

Nochmals vielen Dank an Christoph Nieder und die Mitarbeiter von proviel für dieses großartige bürgerschaftliche Engagement, das einen langen Atem braucht.

Wir hoffen auf viele Nachahmer am Horizont!

neue-ufer-wuppertal

Dajana Meier

neue-ufer-wuppertal@web.de
www.neue-ufer-wuppertal.de

Presse

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