... zu spät!

25.10.2014 – Erdgeschichte erleben

23/09/2014/Felstau

Die Steinbruchführung beginnt am Samstag, 25. Oktober, um 13 Uhr am Eingang zum Steinbruch Weuste, Sprockhövel-Hobeuken.

Am Südrand des Ruhrreviers, der sogenannten „Herzkämper Mulde“, liegt der Steinbruch Weuste. Hier stehen die ältesten kohleführenden Schichten des Ruhrkarbons an, ca. 300 Millionen Jahre alt. Und hier befindet sich auch eines der bedeutendsten Geotope in Nordrhein-Westfalen: An einer Steinbruchwand ist eine große Schichtfläche in einem Feinsandstein aufgeschlossen, die „Rippelmark“. Die Sandsteinwand, die das Wellenrippenmuster des Karbonmeeres zeigt, ist aber durch Umwelteinflüsse gefährdet. Zur Erdgeschichte erfahren Sie mehr bei der Besichtigung von Martin Lücke.

Besucher werden gebeten, mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln anzureisen, da die Parkplätze auf dem Gelände begrenzt sind. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Kontakt:
Steinbruch und Sägebetrieb Lange e.K.
Weuste 11
Sprockhövel

Telefon 02332-5511950.

Literatur:
Erich Schultze-Gebhardt, Als Sprockhövel am Äquator lag. Ein Naturdenkmal im Steinbruch Weuste Haßlinghausen-Hobeuken
Ein Beitrag zur Geologie in der Stadt Sprockhövel, mit einem Exkurs über die handwerkliche Steinmetzkunst.
Heimat- und Geschichtsvereins Sprockhövel e.V. Band 9 – 2007
ISBN 978-3-00-022854-4.

1955 entdeckte  Erich Schultze-Gebhardt auf einer geologischen Wanderung im Steinbruch Weuste (Sprockhövel-Hobeuken) auf einer großen, steil aufgerichteten Felswand die Wellenfurchen eines etwa 300 Millionen Jahre alten versteinerten Meeresbodens, die Rippelmarken. Zeit seines Lebens setzte er sich für den Erhalt des Naturdenkmals ein und wollte auch bei unserer Besichtigung am 25.10.2014 eigentlich die Führung übernehmen, doch er verstarb 85-jährig am 21. September.

Quelle:
Besuch im „Ersatzteillager“ für historische Gemäuer. Thomas Lange betreibt seinen Steinbruch mit Ruhrsandstein. Aus dem bestehen viele alte Gebäude der Region. Von Claudia Kasemann (WZ 23.9.2014)

 

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