Aktuelles, Geschichte

Ronsdorfs grüne Anlagen – Ronsdorfer Anlagen

26/07/2016/Klaus-Günther Conrads

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(BLM). Der Wald kann ohne den Menschen leben, der Mensch jedoch nicht ohne den Wald. Aus dieser Erkenntnis gründeten Ronsdorfer Bürger 1869 den Verschönerungsverein, um dem immer weiter fortschreitenden Kahlschlag in den Wäldern rund um Ronsdorf Einhalt zu gebieten und den Bürgern Erholungsgebiete zur Verfügung zu stellen.

Hans Bilstein, 1. Vorsitzender des Ronsdorfer Verschönerungsvereins 1994: „Die „grüne Lunge“ Ronsdorfs, das kleine Waldgebiet der Ronsdorfer Anlagen dies- und jenseits der Parkstraße, muss deshalb immer seine Funktion im lebensnotwendigen Waldgefüge unserer engen Heimat behalten. Dazu ist ein größeres Engagement der Bürger notwendig. Geringe Mitgliedsbeiträge machen es jedem möglich. Mögen die Ronsdorfer die Anlagen umweltfördernd zu erhalten und für alle Zukunft zu sichern.“

Bis 1959 fuhr eine Straßenbahn durch die Ronsdorfer Anlagen. Am „Kaiserplatz“ steht ein Betriebsgebäude, vor dem gerne Feste gefeiert werden. Jung ist der von Mitgliedern gepflegte Kräutergarten. Kinder nutzen gerne den Waldspielplatz. Auf der „langen Wiese“ stehen Kaiserlinden für Emil Zatopek und Alfred Howad.

Die großartige Idee ist ein Geschenk, das nach dem bewährten Motto „Was Du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen!“ gepflegt werden will. Dieser Verpflichtung kommen zum Leidwesen des RVV-Vorstandes immer weniger Bürger nach. Vermutlich wissen viele Ronsdorfer nicht, dass der Waldpark zwischen Erbschlöer Straße, Friedenhort, In der Krim, Elfriede-Stremmel-Straße und Schmalenhofer Bachtal nicht der Stadt, sondern einem privaten Verein gehört. „Das bedeutet, dass Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erbschaften notwendig sind, um die notwendigen Pflegearbeiten leisten zu können“, leistet RVV-Vorsitzender Michael Heil Aufklärungsarbeit und wirbt um neue Mitglieder: „Es ist wichtig, dass die Menschen, die, oft von Hunden begleitet, regelmäßig die Anlagen zur Erholung und Entspannung nutzen, sich zur bürgerschaftlichen Pflicht bekennen. Kostenlos ist zwar das Betreten der Ronsdorfer Anlagen, aber die Arbeit zumindest eines Mitarbeiters und die Sachkosten müssen bezahlt werden.“

In den kommenden Wochen können Sie mit uns virtuelle Spaziergänge durch „Ronsdorfs grüne Anlagen“ machen. Wir informieren Sie und laden Sie ein, die Anlagen zu besuchen und mit der Kamera, ob Smartphone oder Spiegelreflex, schöne und persönliche Eindrücke festzuhalten und uns per E-Mail oder Post zuzusenden.

Bitte besuchen Sie ab nächsten Mittwoch die „Ronsdorfer Wochenschau“ auf der Website www.ronsdorfer-wochenschau.de (ePaper).

Präsentiert vom Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein und Ronsdorfer Wochenschau

 

 

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