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Lebenszeiten 08/2016 – Leben im Garten

28/09/2016/Felstau

lebenszeiten1Die Vereinszeitung Lebenszeiten 08/16 (PDF) widmet sich Wuppertals grünen Anlagen.

Sommerzeit – Gartenzeit. Grund genug für die Redaktion,  in die Wuppertaler Gärten und Parks auszuschwärmen,  sich mit Gärtnern zu unterhalten und das Grün in der  Stadt und dessen Bedeutung einmal näher anzuschauen.

Aus dem archetypischen Garten Eden, wurden die Menschen – folgt man der christlichen Tradition –  vertrieben. „Erinnerung“, hatte mir vor Jahrzehnten jemand ins Poesiealbum geschrieben, „ist das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.“ Wer sich heute diese heilen Orte, die Gärten, aneignet, sie hegt und entwickelt, bewahrt Erinnerung. Nur mit  traditionellem Wissen, mit Geduld und behutsamen Eingriffen gedeiht, was angepflanzt wurde und wachsen will.

Ob hinterm Haus, im öffentlichen Raum oder in der Kleingartenanlage: Viele Wuppertalerinnen und Wuppertaler widmen ihre Freizeit der grünen Lunge unserer Stadt – und erhöhen so die Lebensqualität  für alle. Rund 60 Quadratkilometer des Stadtgebiets,  34 Prozent, sind grün. Zum Vergleich: In Düsseldorf  liegt der Anteil der Park- und Grünanlagen, Spielplätze, Kleingartenflächen, Friedhöfe, Wälder und landwirtschaftlichen Flächen bei lediglich 17 Prozent. Köln  kommt auf 24 Prozent.

Als 1. Vorsitzender des Kreisverbands Wuppertal  des Kleingärtner e.V.  vertritt Fritz Ortmeier 117 Kleingartenanlagen mit geschätzt 7.000 Gärten. Michael Felstau engagiert sich in der „Urban Gardening“-Bewegung,  die in vielfältigen Projekten Naturräume in den Städten schafft und sie so lebenswerter macht. Im Gespräch  zeigen die Hobbygärtner auf, welche Berührungspunkte  es zwischen beiden Bewegungen gibt und wie sie das Arbeiten in der Natur „erdet“.

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Antonia Dinnebier, Mitherausgeberin und Mitautorin  der Buchreihe „Wuppertals grüne Anlagen„, führt aus,  dass wir die Hardt, die Barmer Anlagen sowie weitere Grünanlagen dem bürgerschaftlichen Engagement  vergangener Generationen verdanken – lebendige Stadtgeschichte. Mit ihrem Werden und Vergehen führen  uns die Grünanlagen zu jeder Jahreszeit eindrucksvoll  den Kreislauf von Leben und Sterben vor Augen.

Übrigens: Unsere Zeitung im neuen Layout und im  alten schlanken Format eignet sich hervorragend  als Garten-, Liegewiesen-, Parkbank- und sogar Strandlektüre. Probieren Sie es einfach mal aus!
Herzliche Grüße und genießen Sie den Sommer

Astrid Schau

«Lebenszeiten» wird herausgegeben vom ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Lebenszeiten Wuppertal e.V.

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