Nachbars Garten

Offene Gartenpforte 2017

20/02/2017/Felstau

Mit einer neuen gemeinsamen Website für die Offene Gartenpforte im nördlichen und südlichen Rheinland begrüßen wir Sie bei der „Offenen Gartenpforte Rheinland 2017“!

Zunächst finden Sie hier alles Wichtige rund um die Anmeldung Ihres Gartens. Für das „Nördliche Rheinland“ wurde der Teilnahmeschluss auf den 15.02.2017 verlängert, um noch in der Broschüre für das nördliche Rheinland genannt zu werden. (Für Wuppertal fragen Sie bitte den Redaktionsschluss bei Klaus-Günther Conrads nach!)
Das sind die Termine: 20./21. Mai, 17./18. Juni, 22./23. Juli und 16./17. September 2017.

Normalerweise dürfen nur Freunde, Familie und Bekannte private Gärten betreten, doch jeweils an einem Wochenende im Mai, Juni, Juli und September sind viele sehenswerte Oasen wieder für alle reiselustigen Gartenfreunde geöffnet. Ob ländlicher Bauerngarten oder grüne Stadt-Oase, weitläufiger Privatpark oder kleiner Reihenhausgarten, die Aktion „Offene Gartenpforte“ zeigt, wie vielfältig und ideenreich die private Gartenkultur im Rheinland ist.

Was das Reizvolle an der „Offenen Gartenpforte“ ist, kann schnell auf den Punkt gebracht werden: Verborgene Gartenschätze werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und der Austausch unter Gartenfreunden ist stets fruchtbar. Ob man auf der Suche nach Inspirationen, Tipps oder Ausflügen ins Grüne ist, ist ganz egal: All dies kann bei der „Offenen Gartenpforte“ kombiniert werden. Im Mai erwarten die Besucher frühlingshafte Blütenpracht und vieles mehr.

Ohne die zahlreichen Teilnehmer, die den Besuchern kostenlosen Zutritt zu ihren botanischen Schätzen ermöglichen, wäre dies natürlich alles nicht möglich. Wir freuen uns, wenn auch Sie Ihren Garten öffnen möchten!

Historie

Die Offene Gartenpforte Rheinland, die unter ähnlichen Titeln auch in anderen deutschen Bundesländern veranstaltet wird, geht auf eine Initiative in England aus dem Jahr 1927 zurück. Dort wurde im Andenken an Königin Alexandra der National Gardens Scheme Charitable Trust errichtet. Die 1925 verstorbene Gemahlin von König Edward VII. hatte sich zu Lebzeiten für Kranke und Arme engagiert.

Ziel der gegründeten Aktion war es, attraktive Privatgärten an besonderen Tagen für Besucher zu öffnen und die eingenommenen Eintrittsgelder einem Hilfsfonds für die Krankenpflege zukommen zu lassen. Auf diese Weise sollte das Schöne eines erlebnisreichen Gartenbesuches mit dem Nützlichen einer Wohltätigkeitsveranstaltung verbunden werden.

Die erfolgreiche Idee fand in anderen Ländern wie Australien, den USA, den Niederlanden und Belgien Nachahmer, wenn auch die Zahl der teilnehmenden Gärten bislang deutlich kleiner ist. Auch dort werden alljährlich private Gärten an bestimmten Tagen im Jahr für das breite Publikum geöffnet. Die Eintrittsgelder kommen einem guten Zweck zugute. In Deutschland waren es zu Beginn der 1990er Jahre zunächst norddeutsche Städte, welche die Idee der offenen Gartenpforte aufgriffen. Mittlerweile finden jedoch überall in der Bundesrepublik lokal oder regional organisierte Aktionen statt. Anders als in den übrigen genannten Ländern ist der Eintritt in die Gärten jedoch frei.

Offene Gartenpforte Rheinland

Die „Offene Gartenpforte Rheinland“ wurde 2002 im Zusammenhang mit der Euroga2002plus ins Leben gerufen. Rund 50 Gärten in den Städten Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach und den Kreisen Mettmann, Neuss und Viersen sowie grenzübergreifend auch in der niederländischen Provinz Limburg, beteiligten sich im ersten Jahr. Der Zuspruch der Besucher war groß. So haben die Organisatoren und auch die Gartenbesitzer beschlossen, aus der einmaligen Aktion zur Euroga eine jährlich wiederkehrende Veranstaltungsreihe zu begründen. Inzwischen öffnen fast 300 Gärten ihre Pforten mit durchschnittlich etwa 100 Besuchern je Garten.

Die Stiftung Schloß Dyck ist zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL), rheinischen Gartenbauverbänden, kommunalen Grünflächenämtern und der Gesellschaft der Staudenfreunde – Regionalgruppe Niederrhein-Düsseldorf als Arbeitskreis für das nördliche Rheinland zuständig.

Kontakt für Wuppertal

Netzwerk „Wuppertals grüne Anlagen“
Klaus-Günther Conrads
Lilienstraße 22, 42369 Wuppertal

Telefon 0202 4605339, Telefon und Fax 0202 4605327

E-Mail: k-g.conrads@t-online.de

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