Botanischer Garten

Elisenturm von 1838

Der Botanische Garten wurde 1890 gegründet und 1910 an den heutigen Standort in den von den Familien Eller/Vogdt seit dem frühen 19. Jahrhundert angelegten Landschaftsgarten verlegt.

Eingerahmt wird der Garten an seiner höchsten Stelle von einer sehenswerten Gebäudegruppe bestehend aus dem 1838 errichteten Elisenturm – in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im klassizistischen Stil überformt – und dem in mehreren Abschnitten im 19. Jahrhundert erbauten Landhaus (Villa Eller) mit Orangerie im Stil der Neurenaissance.

Besonders beachtenswert sind der runde Saal mit kassettiertem Gewölbe im Elisenturm und die Zierkeramik am Turm, Landhaus und der Orangerie.

Bilder von rechts oben nach links unten: Kassettiertes Gewölbe im Elisenturm // Zierkeramik an der Orangerie // Mosaik am Landhaus (Villa Eller)

Von der Aussichtsplattform des Elisenturms öffnen sich schöne Ausblicke auf den Botanischen Garten, die Hardtanlagen und die umgebende Stadtlandschaft. Im Turm befindet sich eine ausführliche Dokumentation über die Geschichte der Hardtanlagen.


Blick in den Botanischen Garten vom Landhaus (‚Villa Eller‘) aus

In der Orangerie wird ein Café bzw. Restaurant betrieben. Der Botanische Garten ist Bestandteil des Gartendenkmals Parkanlage Hardt. Im Botanischen Garten kann eine artenreiche Flora aus verschiedenen Klimazonen der Erde betrachtet werden.

Bilder von rechts oben nach links unten:
Grosse Krokuswiese im Frühjahr //
Sonnenuntergang am Kaltwasserteich // Treppe durchs Alpinum // Japanische Ahornbäume im Herbst

Besonders sehenswert ist der vom Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Wuppertal e.V. gestiftete Heilpflanzen- und Gewürzgarten. Die Heilpflanzen auf den Hochbeeten sind nach Anwendunge gegen verschiedene Krankheiten geordnet und beschildert. Weitere Informationen stellt der Verein in einem bebilderten Begleitheft zur Verfügung, das im Landhaus ausliegt.


Heilpflanzen- und Gewürzgarten

Außerhalb des Botanischen Gartens befinden sich ein Kakteenhaus, ein Haus für Zwiebel- und Knollengewächse sowie ein Warmhaus für tropische und subtropische Pflanzen. Die Glashäuser dienen aber auch der Überwinterung der mediterranen Flora des Botanischen Gartens. Eines der Glashäuser wird auch als Veranstaltungsort für botanische Vorträge und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Der Garten nimmt am weltweiten Samentausch mit anderen Botanischen Gärten teil und trägt dadurch zum Überleben gefährdeter Arten bei. Führungen vermitteln botanisches Wissen und ökologische Zusammenhänge. Es wird ein ganzjähriger Pflanzenberatungsdienst angeboten.


Bilder von links nach rechts: Glashäuser mit Elisenturm von der Hardt aus // Sukkulentenhaus (Natternköpfe)

Plan des Botanischen Gartens

Weitere Informationen und Veranstaltungstermine

->; Botanischer Garten Wuppertal
->; Jahresprogramm 2015 ‐ Botanischer Garten [PDF]

Text: Dirk Fischer
Fotos: Manfred Brusten

Presse / Links:

Villa Eller auf der Hardt: Neue Pracht im Gartenzimmer. Von Julia Klinkusch (WZ 28. Juni 2012)
Der Förderverein des Botanischen Gartens will die Kassettendecke im Gartenzimmer der Villa Eller restaurieren lassen.

Hardt: Präsentations-Gewächshäuser von 2006 (GMW)

Ritter.Planungsbüro, Bochum

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