Vorwerkpark

Am Toelleturm versteckt sich ein großartiges Kleinod zwischen Villen und Wald. Der um 1907 begründete Park der Familie Vorwerk besitzt eine aufregende Topographie, die wunderbare Ausblicke über das Murmelbachtal bietet. Steil abfallende Hänge spiegeln sich in einem Teich, dem weitere im Naturschutzgebiet im Tal folgen. Höhepunkt des Gartens ist die prachtvolle Blüte der großen Rhododendren in unterschiedlichen Farben im Frühsommer. Die Adolf-Vorwerk-Park-Stiftung öffnet den privaten Park (5,8 ha) seit einigen Jahren für Besucher.

Wer für die Sanierung des Parks spenden möchte, kann das auf online bei „Gut für Wuppertal“ auf betterplac.org z.B. für den Laubengang tun oder seine Spende direkt an die Stiftung überweisen
IBAN: DE06 3304 0001 0232 3434 00
BIC: COBADEFFXXX

www.vorwerk-park.de

Der Vorwerkpark am Fuße des Toelleturms

(kgc). Adolf Vorwerk errichtete 1895 zunächst als Sommerhaus im Schweizer Villenstil den späteren Familiensitz, die „Villa Emma“ an der Friesenstraße 23 (heute Adolf-Vorwerk-Straße 23). Zur ergänzenden Ausstattung zählten die oberen Parkanlagen, ein Laubengang, untere Parkanlagen mit Steinbruch und Goldfischteich, Grotte mit Wasserfall, Badeteich und Pumpenhaus am Marper Bach.

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Die Villa „Emma“ auf einer Zeitgenössischen Postkarte

Die Villa wird bis 1959 bewohnt und später abgerissen. In zeitlichem Zusammenhang mit dem Bau der „Villa Emma“ ließ Adolf Vorwerk auch einen 73 Meter langen Laubengang (Pergola) auf einer Stützmauer errichten, der die Grenze zu den Anlagen des Verschönerungsvereins bildet. Die Vereinbarung, dass die Sicht ins Marper-/Murmelbachtal nicht durch das Pflanzen von Bäumen verstellt wird, ist nicht von Dauer. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entsteht Wald. Der Laubengang verfällt in einen Dornröschenschlaf, aus er erst nach der Wende zum 21.Jahrhundert geweckt wurde.

Parkzugang Adolf-Vorwerk-Straße

Eingang zum Vorwerkpark,  Adolf-Vorwerk-Straße

Zugang unmittelbar vor dem Park

Eingang aus dem Wald-Park des Barmer Verschönerungsvereins.

Adolf Vorwerk ließ um 1907 aus Naturliebe einen öden alten Steinbruch zum Rhododendronpark umgestalten. An der Planung soll der bekannte Wuppertaler Baumschullist und Züchter Nissen beteiligt gewesen sein. Nach dem Tod von Adolf Vorwerk übernahm Sohn Wilhelm die Verantwortung für die Parkanlage, die für die Öffentlichkeit unzugänglich blieb. 1950 wurde im Vorwerkpark ein Fischteich angelegt, außerdem verstärkt Rhododendron-Sträucher gepflanzt.

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Rasenfläche hinter der Vorwerk-Villa

Rasenfläche hinter der Vorwerk-Villa

Fernblick über den Barmer Wald nach Schwelm

Fernblick über den Barmer Wald …

Fernblick über den Barmer Wald nach Schwelm

… Richtung Schwelm

Impressionen im Vorwerkpark

Vorwerkpark

Parkauge im Vorwerkparkk

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Parkauge im Vorwerkparkk

Rhodrodendronblüte neben dem Parkauge

Anlässlich eines vom 4. bis 6. Juni 1993 stattfindenden Familientreffens ließ Familie Vorwerk ihren Privatpark durchforsten, einen Steg am Goldfischteich errichten und zugewachsene Wege frei legen. Beim Freischnitt des stark zugewachsenen Steinbruchs rutschen einige Hangteile ab. Geländer wurden aufgearbeitet und punktuell neue Pflanzungen vorgenommen.

Der zuvor für die Öffentlichkeit nicht zugängliche private Park wurde 2001 nach umfangreicher Sanierung inoffiziell geöffnet. Am 31. Mai 2003 fand die offizielle Öffnung des Vorwerkparks für die Öffentlichkeit durch Max Jörg Vorwerk in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Hans Kremendahl statt.

Wohnen am Vorwerkpar

Wohnen am Vorwerkpark

Wohnen am Vorwerkpark

Blick in Richtung Scharpenacken

Blick in Richtung Scharpenacken

Naturschutzgebiet Murmelbachtal

Rollei Digital Camera

Naturschutzgebiet Murmelbachtal

Buslinien 640, 646 Wettiner Straße

Literatur

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Fotos: Dirk Fischer, Text: Conrads

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