Hölkesöhde mit Henkelschlösschen

„Henkelsschlösschen“, (Haus Waldstein) von 1878

An der Hölkesöhde baute der Fabrikant Richard Mercklinghaus 1878 das stolze Haus Waldstein. Den Hang des Steinhauser Berges gestaltete der Garten­künstler Heinrich Siesmayer (www.siesmayer.info) zu einem wildromantischen Landschaftspark. Heute findet sich eine Parkanlage (1,1 ha) am Hölkesöhder Bach unterhalb der Villa, die die Stadt zum Altersheim erweitert hat. Im Wald dahinter erinnern erhabene Baumriesen – Exoten, Blutbuchen und Koniferen – an die Blütezeit der Villa.

Die Bezeichnung „Haus Waldstein“ befindet sich im Fries des nördlichen Eckturmes, 1. Obergeschoss, im Volksmund wurde es Schloss Merklinghaus genannt, heute Henkelschlösschen (nach dem Fabrikanten Max Henkels, der das Haus 1912 erworben hatte). Seit 1930 befindet sich der Bau im Besitz der Stadt Wuppertal, die hier 1939 bis 1943 das erste Kolonial-Jugendheim des nationalsozialistischen Reichskolonialbund im Gau einrichtete, in dem „deutsche Kinder aus den Kolonien eine Berufsausbildung erhalten“.

Buslinie 608   Hölkesöhde

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