Klophaus-Park

pavillon-fernsichtKlassizistischer Pavillon im Klophaus-Park

Überraschend sind die fantastischen Ausblicke vom Felssporn über der Kluse. Hier öffnet sich unver­mu­tet­ die Weite des Tals. Dort besticht die Enge, die plötzlich Elisenturm und Waldfrieden als Gegenüber in den Blick rückt.

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Was einst der Mäzen Ludwig von Lilienthal zum luxuriösen Wohnort erkor, diente später dem Fuhrunternehmer Klophaus als Som­mer­sitz.­ Der kleine Park mit seinem klassizistischen Pa­vil­lon wartet ebenso auf Wiederentdeckung wie die nach 25 Jahren wieder eröffnete Wolkenburg-Treppe, die auf kurzem Weg in die Elberfelder City führt.

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Die Treppe zwischen Wolkenburg und Wormser Straße wurde am 18.1.1910 benannt, am 9.8.2006 aufgehoben und am 28.11.2016 wieder eröffnet. Die Fußgängerunterführung von der Kluser Straße unter der Bergisch-Märkischen Eisenbahnlinie zur Wolkenburg wurde am 16.5.1911 der Wolkenburg zugeordnet und ist heute im Besitz der Deutschen Bahn und teilweise auch (noch?) gesperrt. Wir bemühen uns um eine Öffnung.

Am Ende der Lilienthalstasse die gleichnamige Villa

Villa Lilienthal
Die Hirschskulptur entstammt der griechische Sage um Aktaion. Ovid erzählt, wie Aktaion auf der Jagd die Göttin Diana beim Bad überrascht, woraufhin sie ihn in einen Hirsch verwandelt und er von seinen eigenen Hunden zerfleischt wird.
Dank an Ulrich G. Osterloh für Bild und Hinweis

Karte 1875
Karte von 1875, Haus-Nr. 40 ist die Villa Lilienthal

In von Lilienthals Garten standen Springbrunnen und Skulpturen, die sich zum Teil heute im Von der Heydt-Museum befinden.

„Nachdem im Jahr 1893 der Elberfelder Kaufmann und Mäzen Ludwig (Louis) von Lilienthal (*1828) gestorben war, vermachten seine Erben dem Elberfelder Verschönerungsverein aus dem reichhaltigem Kunstschatz des Verstorbenen ein Standbild der Euterpe aus Zinkguß. Euterpe (griech.: die Freudenspendende) war die Muse der lyrischen Poesie und des Gesangs und wird meist mit einer Flöte dargestellt. Das Standbild wurde in der Nähe des Böhler Hofes in der Nähe des damaligen Steinbruchs in der Anlage der Friedenshöhe aufgestellt.

Ludwig von Lilienthal führte nach dem Tod seines Schwiegervaters Carl Seyd die „Handlung für englische, französische und Schweizer Manufakturwaren“ an der Ecke Wall und Schlössersgasse. Auf seinem Anwesen auf der Kluser Höhe führte er ein gastfreies Haus, in dem unter anderem der Maler Richard Seel und der Bildhauer Paul Disselhoff arbeiteten.

Wann und warum das Standbild entfernt oder zerstört wurde, ist unbekannt und verliert sich im Dunkel der Geschichte.“

Quelle:
Ruth Meyer-Karweg, Denkmäler, S.86. zitiert nach http://www.denkmal-wuppertal.de

Hier noch ein paar Informationen zu Ludwig Theodor Balduin von Lilienthal (1828 -1893) und seinem Umfeld: GenealogischesFörderer des Johann Richard Seel, Pavillon, Afrikanische Expedition, Totenmaskensammlung, Erinnerungen seines Sohnes

Aktuellere Bilder:
Klophaus-Park oberhalb der Börse
Klaus vom Ölberg-BLOG

Buslinie 620   Kronprinzenallee

 

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